StartseitePolitik und RechtWechsel an der Spitze der UNIDO: Generaldirektor Gerd Müller folgt auf Generaldirektor LI Yong

Wechsel an der Spitze der UNIDO: Generaldirektor Gerd Müller folgt auf Generaldirektor LI Yong: OnPrNews.com

Wien (ots) –

Gerd Müller, der amtierende deutsche Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, wird neuer Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO).

Müllers Ernennung für eine vierjährige Amtszeit wurde heute im Rahmen der Generalversammlung der UNIDO in Wien bestätigt. Müller wird Li Yong nachfolgen, der die Sonderorganisation der Vereinten Nationen zur Förderung von inklusiver and nachhaltiger industrieller Entwicklung seit 2013 leitete.

Während seiner beiden Amtszeiten führte Li die Organisation durch eine wichtige Übergangsphase, als die Mitgliedsstaaten das Mandat der UNIDO mit der Annahme der Lima-Erklärung von 2013 erneuerten. Die Erklärung betont das Konzept und die Vision einer inklusiven und nachhaltigen industriellen Entwicklung, das in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung als Nachhaltigkeitsziel 9 verankert ist – „Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen“.

Daraufhin rief Li das Programm für Länderpartnerschaften (Programme for Country Partnership) ins Leben, ein innovatives Entwicklungsmodell, das Synergien mit laufenden Maßnahmen der Regierung und von Partnern zur Förderung der industriellen Entwicklung schafft und Investitionen in ausgewählten vorrangigen Sektoren fördert.

Müller versprach, die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers fortzuführen: „Ich möchte Generaldirektor Li und den MitarbeiterInnen von UNIDO für die erfolgreiche Arbeit in den vergangenen acht Jahren danken.“ Er möchte UNIDO durch die Errichtung einer globalen Plattform für Technologietransfer, Know-how und Digitalisierung weiter stärken. Die Plattform könne Müller zufolge „grüne Fähigkeiten und Technologien fördern, die Nutzung von erneuerbaren Energien ausweiten und einen fairen Zugang zu globalen Märkten und Wertschöpfungsketten ermöglichen – in enger Zusammenarbeit mit anderen UN-Agenturen, Regierungen, Entwicklungsbanken sowie Unternehmen und Investoren“.

Er möchte, dass die UNIDO ihren Beitrag zur gemeinsamen Agenda der UN leistet, um den Mitgliedsstaaten dabei zu helfen, die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, das Übereinkommen von Paris über Maßnahmen zum Klimaschutz, das Übereinkommen über die biologische Vielfalt und die Erklärung und die Aktionsplattform von Beijing über die Gleichstellung der Geschlechter zu erfüllen.

„Wir stehen gegenwärtig vor globalen Herausforderungen, die uns alle betreffen: der Klimawandel, die COVID-19-Pandemie und der zunehmende Hunger in der Welt. Um die Ungleichheit zu bekämpfen, einen besseren Wiederaufbau zu gewährleisten und einen grünen Aufschwung zu fördern, müssen wir nun zusammenarbeiten und sofort handeln!“

Er betonte sein Ziel, „UNIDO als führenden multilateralen Akteur der Förderung von grüner, widerstandsfähiger, inklusiver und nachhaltiger industrieller Entwicklung durch eine erneuerte Partnerschaft zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern zu etablieren und das Engagement der Industriestaaten zu steigern“.

Als Bundesminister stärkte Müller das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, indem er das Budget für Entwicklung und Zusammenarbeit auf mehr als 12 Milliarden Euro aufstockte und damit verdoppelte. Zudem rief er Sonderinitiativen wie „EINE WELT ohne Hunger“, „Fluchtursachen bekämpfen – Flüchtlinge reintegrieren“ und „Ausbildung und Beschäftigung“ ins Leben – in Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen, insbesondere in Afrika (Compact with Africa, Marshallplan mit Africa).

Mit Müllers COVID-19-Nothilfeprogramm in Höhe von 4 Milliarden Euro hat Deutschland umgehend und umfassend reagiert, um die am wenigsten entwickelten Länder und Länder mit mittlerem Einkommen bei der Bewältigung der sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Folgen der Pandemie zu unterstützen.

Weitere Informationen, einschließlich Bild- und Videomaterial, finden Sie hier (https://www.ots.at/redirect/unido1).

Pressekontakt:

Claudia Grössing, Strategic Advocacy and Communications Administrator, Department of External Relations, UNIDO, E-Mail: c.groessing@unido.org

Original-Content von: United Nations Industrial Development Organization UNIDO, übermittelt durch news aktuell

Lesen Sie mehr zum Thema

Disclaimer/ Haftungsausschluss: Für den oben stehend Pressemitteilung inkl. dazugehörigen Bilder / Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter Onprnews.com distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen.

- Artikel teilen -

Wechsel an der Spitze der UNIDO: Generaldirektor Gerd Müller folgt auf Generaldirektor LI Yong

Stalking in der Geschäftswelt: Eine Bedrohung für die Unternehmensintegrität

Stalking ist nicht nur ein individuelles Problem, sondern kann als ernsthafte Bedrohung für Unternehmen erkannt werden. Die Auswirkungen von Stalking sind vielschichtig und reichen von negativem Einfluss auf die Mitarbeiterpsychologie bis hin zu finanziellen Verlusten durch Datenlecks. Es ist für Unternehmen wichtig, Strategien zu entwickeln, um sich gegen Stalking zu wappnen und Mitarbeiter zu schützen.

Proteste gegen die Entscheidung der Gyeonggi-Regierung: Eine Analyse der Auswirkungen auf die Religionsfreiheit in Südkorea

Die plötzliche Stornierung eines religiösen Treffens in Südkorea hat nicht nur finanzielle Schäden, sondern auch ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Religionsfreiheit aufgeworfen. Die Erklärung von über 400 Organisationen weltweit hebt die potenziellen rechtlichen und sozialen Implikationen einer solchen Entscheidung hervor. Das Ereignis zeigt die Touchpoints zwischen Politik, Religion und Menschenrechten auf.

Wie die Absage eines religiösen Forums in Südkorea die Debatte über intellektuelle Freiheit anheizt

Die plötzliche Stornierung einer religiösen Veranstaltung in Südkorea zieht weitreichende internationale Aufmerksamkeit nach sich. Die Absage richtet sich gegen religiöse Vielfalt und wirft bedeutsame Fragen über die gerechte Behandlung von Glaubensgemeinschaften auf. In Zeiten, in denen Religionsfreiheit gefordert wird, erfordert dieser Vorfall eine kritische Analyse.

Landtagswahlen bis 2024 im Vergleich

Statistiken zu den Landtagswahlen in Brandenburg Die Bürger in Brandenburg haben über...

Wirtschaftliche Auswirkungen des Ukraine-Kriegs: Wie der Krieg die Industrie in Europa verändert

Der Ukraine-krieg hat viele Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft: von Lieferengpässen bis hin zu hohen Energiekosten und geänderten Sicherheitsanforderungen.

Ein Leben ohne Missverständnisse: Osteopath hat die Schlüssel zu frühkindlicher Kommunikation

Wiesbaden 13.03.2025 - Der Osteopath Dominic Höher, beeindruckte beim Internationalen Speaker Slam in Wiesbaden mit seinem Vortrag über die Kommunikation zwischen Eltern und Säuglingen.

Big-Mac-Index steigt rasant: Auch Onlinehandel unter Druck – Insolvenzen ziehen an

Unideal & mutual Analyse: Preissteigerung in 2 Jahren, was sonst 10 Jahre dauerte

Mediation – Eine Brücke zur Einigung

Wirtschaftsmediation in Hamburg